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Innenarchitektur 2023: 9 Top-Trends und Fotobeispiele

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Designansätze, Farbkombinationen und Materialwahl – hier finden Sie die angesagtesten Einrichtungstrends, die Sie 2023 nicht verpassen dürfen.

Modetrends für die Inneneinrichtung für 2023

Die Mode in der Innenarchitektur ändert sich nicht so schnell wie in der Mode- oder Schönheitsindustrie, aber jedes Jahr gibt es neue spannende Trends oder alte, die umgestaltet werden. Genau darum geht es in unserem Artikel. Wir sagen Ihnen, welche Techniken im Jahr 2023 beliebt sein werden und wie Sie eine Palette und Materialien auswählen. Und wir zeigen Ihnen auch Fotos von modischen Innenräumen von Wohnungen, in denen diese Trends umgesetzt werden.

Trends in der Innenarchitektur 2023

Die allgemeinen Trends im Flat Design im Jahr 2023 (Foto unten) haben sich kaum verändert: Der Trend geht zu natürlichen und doch funktionalen, minimalistischen Ideen, die die Natur und sich selbst schonen.

1. Sanfter Minimalismus

Sanfter Minimalismus

Das Konzept des Minimalismus liegt dem gesamten modernen Design im Allgemeinen zugrunde. Die Ablehnung des gedankenlosen Konsums, der Unordnung in den Zimmern und des übermäßigen Sparens, das zu häufigeren Anschaffungen führt, gibt es schon seit langem und wird auch in Zukunft nicht verschwinden.

Doch im kommenden Jahr wird sich der Schwerpunkt auf einen weicheren, „wärmeren“ Minimalismus verlagern. Während viele ihn früher mit Sterilität, Unpersönlichkeit und Kälte assoziierten, werden minimalistische Innenräume heute immer lebendiger, gemütlicher und persönlicher. Dies spiegelt sich vor allem in der Farbpalette wider: Warme Farben im Beige- und Braun-Paradigma dienen zunehmend als Basis, verdünnt mit gedeckten Rot-, Gelb- und Orangetönen und nur leicht abgesetzt mit kontrastierenden Achromaten. Das Farbschema wird durch taktil angenehme Texturen (so viel Holz, Textilien, Pflanzen wie möglich) und weiche, abgerundete Formen ergänzt. Letzteres gilt sowohl für die Möbel als auch für die Architektur der Wohnung oder des Landhauses selbst. Der Minimalismus kann als Basis dienen und durch Elemente anderer Stile ergänzt werden: Scandi, Boho, Country, Klassik. Dies verleiht dem Innenraum Originalität und Charakter.

Sanfter Minimalismus Sanfter Minimalismus

2. Das intelligente Haus

Die Technologie schreitet heutzutage so schnell voran, dass es schwer ist, mit all den Innovationen Schritt zu halten.

2. Das intelligente Haus

Aber Sie können und sollten sie nach und nach in Ihre Wohnung einbauen. Jedes Detail im Innenraum soll dem Besitzer das Leben erleichtern. Alle Arten von Sensoren, ferngesteuerten Schaltern, Zeitschaltuhren, Sprachassistenten und intelligenten Gadgets sind ein absolutes Aushängeschild für jede Wohnung oder jedes Privathaus. Wenn Sie nicht bereit sind, ein komplexes Smart-Home-System zu installieren, beginnen Sie mit lokalen „Assistenten“: Staubsaugerroboter, ferngesteuerte Vorhänge, wassersparende Wasserhähne, Multifunktionsgeräte usw.

Eine weitere, weitreichendere Ausprägung dieses Trends ist auf der Ebene der Architektur und Planung zu beobachten. Während früher vor allem die Wohn- und Vorräume im Mittelpunkt standen, versuchen heute auch Besitzer kleiner Räume, Platz für unauffällige Technikbereiche wie Waschküche, Garderobe und Abstellräume zu schaffen. Dabei handelt es sich nicht um einen meterlangen, vollgestopften Raum, sondern um detaillierte Funktionsräume, die den Alltag und die Logistik in der Wohnung erheblich erleichtern.

Das intelligente Haus

3. Zurück in die Vergangenheit

Eine interessante Parallele zur aktiven Nutzung neuer Technologien bildet ein anderer, fast entgegengesetzter Trend – ein klarer Bezug zur Vergangenheit im Design.

Zurück in die Vergangenheit

Aber in Wirklichkeit stehen sie keineswegs im Widerspruch zueinander. Nostalgie in Innenräumen muss sich nicht in einer völligen Abkehr vom Fortschritt äußern. Im Gegenteil: Unauffällige technische Lösungen fügen sich nahtlos in den Retro-Stil, in Vintage-Möbel und unverwechselbare Dekore mit Geschichte ein.

Designer und Analysten sagen voraus, dass der Stil der 70er Jahre sehr beliebt sein wird. Sie bringt die dringend benötigte Positivität und verleiht Gemütlichkeit und nostalgische Wärme, während die geschwungenen und abgerundeten Silhouetten den Trend zu organischen Formen widerspiegeln. Omas Kommoden, Ledersofas und Einrichtungsgegenstände aus der DDR erhalten ein zweites Leben, und die Suche nach einzigartigen Vintage-Möbeln an den Schwarzen Brettern wird zu einem echten Vergnügen.

Materialien

Zu den Trends für die Inneneinrichtung im Jahr 2023 gehören Materialien. Oder genauer gesagt, der Ansatz für ihre Wahl.

1. Taktilität

Taktilität

Der gleiche Minimalismus hat uns an monolithische Konstruktionen und ein präzises Bild ohne ein einziges überflüssiges Detail gewöhnt. Solche Innenräume sind auf Bildern beeindruckend, aber im wirklichen Leben sind sie für viele Menschen nicht gemütlich genug. Deshalb gibt es ein gemeinsames Thema in den Projekten russischer und ausländischer Designer: die Abkehr von perfekt flachen Linien und glatten Oberflächen hin zu natürlichen Unvollkommenheiten. Die Fähigkeit, Schönheit in ihrer Ursprünglichkeit zu sehen, ist charakteristisch für die Japaner, weshalb der Japandi-Stil so beliebt geworden ist.

Unabhängig vom Trend wird die Verwendung natürlicher Materialien in Innenräumen immer üblicher:

  • Natürliche Materialien – unbehandeltes oder unbemaltes Holz, ungeschliffener Stein, natürlich abgesplitterter Marmor, Ton, grobe Baumwolle usw.
  • Objekte mit nicht idealen geometrischen Formen. Zum Beispiel Kreise oder Ovale mit Unregelmäßigkeiten oder ungleichen Winkeln.
  • Alle Objekte sind organisch und handgefertigt.

2. Nachhaltiges Design

Der Begriff stammt aus dem Englischen und wurde ursprünglich auf die Wirtschaft angewandt.

Nachhaltiges Design

Und heutzutage wird das nachhaltige Design aktiv gefördert. Sie zeichnet sich durch eine langfristige Sorge um die Umwelt und einen ethischen Ansatz bei der Produktion aus. Nicht nur die Zusammensetzung des Materials ist wichtig, sondern auch, wie es hergestellt wurde: keine Schädigung der Natur, Verwendung erneuerbarer Ressourcen, faire Arbeitsbedingungen.

Es kommt auch darauf an, wie die Materialien im Innenraum „wirken“. Sie sollen langlebig, pflegeleicht, sicher für Mensch und Tier und schließlich einfach bequem sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Naturholz oder Biokunststoff handelt.

3. Innovation

Dieser Trend ist eng mit dem vorhergehenden verknüpft. Der Wunsch, die natürlichen Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu respektieren, motiviert die Designer, neue Materialien zu suchen und zu entwickeln.

Innovation

Deshalb werden jedes Jahr ungewöhnliche Erfindungen auf Messen vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf umweltfreundlichen, biologisch abbaubaren und recycelbaren Rohstoffen. Zum Beispiel:

  • Leder aus Pilzmyzel anstelle von Natur- oder Kunstleder.
  • Alternativen zu Beton, der aus bestimmten Sandarten und bestimmten Pflanzenarten hergestellt wird. Bei der Herstellung solcher Ersatzstoffe wird weniger Kohlenstoff in die Atmosphäre abgegeben.
  • Möbel aus Algen oder Teepilz.
  • Kork für Boden-, Wand- und Deckenverkleidungen.
  • Ungewöhnliche Materialanwendungen – z. B. Fassaden aus recycelten Keramikfliesen oder Holz.
  • Möbel, Trennwände, Dekore, die mit 3D-Druck erstellt wurden.

Trendige Farben

Werfen wir einen Blick auf die aktuellen Farben im Jahr 2023. Wenn Sie eine Wohnungsrenovierung planen, werden Sie diese Fotos sicher inspirieren.

1. Monochrom

Trendige Farben

Neutrale Hintergründe kommen nicht aus der Mode und werden auch in den kommenden Jahren ihre Position nicht aufgeben. Es gibt auch einen Trend zu monochromem und visuell einfachem Design. Das Klischee, dass Grau oder Beige als Grundfarbe zu langweilig ist, wird nicht nur widerlegt, sondern ins Gegenteil verkehrt, wenn es die einzige Farbe im Raum ist.

Jeden Tag sind wir von vielen leuchtenden Farben, sich schnell bewegenden Bildern und kontrastreichen Aufnahmen umgeben, so dass es wichtig ist, eine Pause von so vielen visuellen Informationen in den Wänden des Hauses einzulegen. Und das geht am besten mit einer möglichst ruhigen Palette, die sich aus ineinander übergehenden Farbtönen zusammensetzt. Sie wirken wie ein einziger gemütlicher Raum, eine Art „Kokon“, der ein Gefühl der Sicherheit vermittelt und zur Entspannung beiträgt. Um die Schlichtheit des Farbschemas auszugleichen, helfen verschiedene ausdrucksstarke Texturen: von kühlem Stein oder Beton bis hin zu warmer Wolle und Naturholz. Ein paar kleine kontrastierende Akzente können auch verwendet werden, um sich von dem monochromen Gesamtbild abzusetzen und visuelle Leuchttürme zu schaffen.

2. Gewürze und Gewürze

Im kommenden Jahr liegen Farbkonzepte mit warmen Farbtönen voll im Trend.

Trendige Farben

Jede Farbe kann verwendet werden, aber Braun, Rot, Orange – und alle ihre Derivate – sind eine trendige Basis. Zur Inspiration können Sie sich eine Theke voller verschiedener Gewürze vorstellen: Paprika, Ingwer, Kurkuma, Curry, Senf, Basilikum, Safran, Zimt, Muskatnuss, Thymian, usw. Diese Farbtöne passen gut zu Holz, Stein, Ziegelstrukturen und natürlichen Stoffen.

Alternativ können sie auch mit Grau, Weiß, Schwarz oder Marineblau ausgeglichen und aufgefrischt werden. Diese Palette eignet sich für jeden Raum: von der Küche (die naheliegendste Wahl durch die assoziative Palette) bis zum Schlafzimmer oder Heimbüro. Das Foto unten zeigt trendige Wohnungseinrichtungen in diesen Farben.

3. Das Schmuckkästchen

Ein weiterer Farbtrend ist jede Schattierung von edlen Materialien oder Steinen.

Trendige Farben

Es handelt sich um elegante, sehr edle und auffällige Farben, die einer Einrichtung Tiefe verleihen und sie teurer machen. Sie sehen bei natürlichem Fensterlicht ebenso gut aus wie bei künstlichem Licht. In diesem „Schmuckkästchen“ finden Sie sowohl Optionen für die Basisausführungen als auch für auffällige Akzente.

Schauen Sie zum Beispiel nach:

  • Dichte warme Farbtöne – Gold, Bernstein, Bronze, Rubin, Jaspis, Karneol, Onyx.
  • Kühle Töne – Silber, Malachit, Azur, Perlmutt, Quarz, Obsidian, Amethyst, Saphir.

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